Innovationspark Wuhlheide
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PRESSEMITTEILUNGEN
       

25 Jahre Innovationspark Wuhlheide

Der Innovationspark Wuhlheide ist als erstes Technologie- und Gründerzentrum in den neuen Bundesländern gestartet. Heute, am 27. Mai 2015 feiert er sein 25-jähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung und einem Tag der offenen Tür. Die Gastredner sind:

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin; Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick und Prof. Dr. Klaus Semlinger, Präsident der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

 

Der Innovationspark war 1990 eine der ersten Wirtschaftsinitiativen in den neuen Bundesländern. Seit seiner Gründung auf dem Gelände des Ministeriums für Wissenschaft und Technik der ehemaligen DDR ist er kontinuierlich gewachsen und heute einer der etablierten Wirtschaftsstandorte im Südosten Berlins. Rund 200 Unternehmen mit insgesamt 1.600 Mitarbeitern aus den verschiedensten technologischen Bereichen arbeiten derzeit auf dem 32 Hektar großen Campusgelände. Durch Investitionszuschüsse aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) wurden im Innovationspark über 70 Millionen Euro eingesetzt und mehr als 25 Millionen Euro in die direkte GRW-Unternehmensförderung investiert. Insgesamt wurden 84 Millionen Euro vor allem in neue Verkehrserschließung, die Errichtung des Manfred-von-Ardenne-Gewerbezentrums und in die Bereitstellung von Bauland für technologieorientierte Unternehmen investiert.

Mit bisher 75 wissensbasierten Unternehmensgründungen und 480 erfolgreich im Park betreuten Unternehmen steht der Innovationspark Wuhlheide für einen erfolgreichen Strukturwandel und Aufbau mittelständischer Strukturen im Ostteil Berlins. Innovative Produkte und Technologien aus dem IPW sind heute bereits weltweit wie auch bei Forschungsmissionen im Weltall im Einsatz.

Zur Jubiläumsfeier am 27. Mai 2015 haben zahlreiche prominente Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ihre Teilnahme angekündigt. Das Jubiläum ist zugleich Anlass, rückblickend auf die erfolgreiche Entwicklung und der Initiativen aus der Wuhlheide, für eine weiterhin so wirkungsvolle Stärkung kleiner und mittlerer Unternehmen in den Hochtechnologien zu werben. Der Ausblick in die Zukunft auf den Innovationspark 2030  lässt für den Innovationspark ein stabiles Wachstum und viel Potenzial für neue Arbeitsplätze und Unternehmen hier am Standort erkennen. Chancen, die es gemeinsam zu nutzen gilt!

 

Kontakt:

Innovationspark Wuhlheide Managementgesellschaft mbH

Carola Reiblich

Tel.: 030 – 6576 2202

Fax: 030 – 6576 2240

Email: c.reiblich  at  fm-one.com

www.ipw-berlin.de




Innovationspark Wuhlheide   IPW Logo
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Innovationspark Wuhlheide   Gewerbezentrum
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 Wuhlheider Erklärung II  
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Innovativer Mittelstand bündelt Kräfte

 

Innovations- und technologietransferorientierte Verbände des deutschen Mittelstandes legen mit der "Wuhlheider Erklärung II" weitere Vorschläge und Forderungen zur nachhaltigen Sicherung dessen Wettbewerbsfähigkeit vor

 

Berlin 2010. Innovative klein- und mittelständige Unternehmen (KMU) sowie wissensintensive Dienstleister gehören zum Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Ihr Anteil an der Stabilität Deutschlands in der gegenwärtigen Krise ist nicht zu unterschätzen. Vertreter der größten Verbände für kleine und mittlere technologie- und wissensbasierte Unternehmen Deutschlands unterzeichneten heute die "Wuhlheider Erklärung II". Bereits 2006 haben Sie mit Ihrer I. Erklärung Vorschläge zur Stärkung des innovativen Mittelstandes unterbreitet, die von der Politik in konkreten Programmen umgesetzt wurden. Heute melden sie sich wiederholt zu Wort, um zu den aktuellen Entwicklungsanforderungen Handlungsempfehlungen zu geben und zur Lösung der Probleme beizutragen.

 

Die Verbände stellen trotz positiver Entwicklung der vergangenen Jahre weiterhin Rückstände in der Innovationsdynamik Deutschlands im internationalen Wettbewerb, vor allem bei Spitzentechnologien und wissensintensiven Dienstleistungen, fest. Sie sind in Sorge, dass vor dem Hintergrund haushaltpolitischer Probleme Veränderungen der Rahmenbedingungen für den innovativen Mittelstand zur Einschränkung dessen Wettbewerbsfähigkeit führen.

 

Mit der „Wuhlheider Erklärung II“ fordern Verbände innovativer und wissensbasierter klein- und mittelständiger Unternehmen Bund und Länder auf, auch unter den schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen die bewährte Förderung der Innovationspotentiale des deutschen Mittelstandes in Qualität und finanziellem Umfang in den nächsten Jahren unbedingt fortzusetzen sowie auf Schwerpunkte zu fokusieren .

In einem 10 Punktekatalog fordern sie unter anderem die weitere Verbesserung der Unterstützung der Gründung innovativer Unternehmen, der FuE- Kapazitäten in den KMU, des Technologietransfers und der Bildung innovativer Netzwerke sowie die besondere Beachtung der Forschungs- und Entwicklungsförderung in strukturschwachen Regionen, um dort den regionalen Strukturwandel nachhaltig zu sichern.

 

Die Verbände empfehlen, dass Bundes- und Landesregierungen sowie Wirtschaftsverbände und Wissenschaftsorganisationen gemeinsam ein einheitliches und geschlossenes Konzept für die  FuE-, Innovations- und Technologieförderung von innovativen  KMU und wissensintensiven Dienstleistern in Deutschland erarbeiten. Dieses sollte mindestens für den Zeitraum der nächsten fünf Jahre gültig sein und trotz angespannter Kassenlage durch Bund und Länder konsequent umgesetzt werden.

Die unterzeichnenden Verbände erklären sich ausdrücklich bereit, die Ausarbeitung eines solchen Konzeptes zu unterstützen und an der unmittelbaren Umsetzung mitzuwirken.

Die Unterzeichner der Wuhlheider Erklärung:

Dr.-Ing. Ralf-Uwe Bauer, Vorstandsvorsitzender des VIU e.V. – Verband innovativer Unternehmen,

Dr. Bertram Dressel, Präsident des ADT - Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e. V.

Steffi Groth, Vorstandsvorsitzende des DTI e.V. - Deutsche Verband für Technologietransfer und Innovation e.V.

 

   
     
     
     
Der mobile MRT bietet hochwertige Präsenzdiagnostik

Die Shiva Medicare GmbH und die Diaglobal GmbH statten ein mobiles High-Tech-Labor aus. In Brandenburg ist den mobilen MRT seit einem Jahr erfolgreich im Einsatz. Inzwischen sind die Regierungen von Indien und Marokko an der hochwertigen medizinischen Leistung interessiert.

Der mobile MRT (Magnetresonanztomograph) der Shiva Medicare ist seit einem Jahr in Berlin und Brandenburg im Einsatz. Es bietet Ärzten und Kliniken, die nicht über diese Diagnosetechnik verfügen, die Möglichkeit, Patienten vor Ort zu untersuchen. Durch die Kooperation mit der Diaglobal GmbH ist nun ein mobiles High-Tech-Labor entstanden, das umfangreiche präsenzdiagnostische Leistungen zum Vorteil von Arzt und Patient ermöglicht.

Diaglobal produziert Präsenzlabore, die wichtige Laborparameter wie Hämoglobin, Erythrocyten, Hämatokrit, Glucose, Lactat, Triglyceride, HDL-, LDL-, Homocystein, Creatinkinase und Gesamtcholesterin bestimmen. Das mobile MRT, das nun neben den Produkten der Diaglobal auch mit EKG und einem Ultraschallgerät ausgerüstet ist, kann von niedergelassenen Ärzte und Kliniken zu einem gewünschten Zeitpunkt samt Fachpersonal angemietet werden. Die Patienten müssen sich für die oft aufwendigen Untersuchungen also nicht erst in das nächste Krankenhaus begeben. Das spart neben Transport- und Behandlungskosten Zeit und lässt eine rasche Weiterbehandlung des Patienten zu. Gerade strukturschwache Regionen mit einem weniger dichten medizinischen Versorgungsnetz wie Brandenburg profitieren von dieser innovativen Lösung.

„Die Präsenzdiagnostik nimmt in der medizinische Versorgung einen immer höheren Stellenwert ein und wird sowohl durch die Bundesregierung wie auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung befürwortet“, so Sudhir Kumar Thakur, Geschäftsführer der Diaglobal GmbH. Aber nicht nur hierzulande nimmt das Interesse an der Präsenzdiagnostik zu. Thakur und Monoj Chowdhury, Geschäftsführer der Shiva Medicare, präsentierten ihr Produkt vom 12. – 14. 10. 2007 auf der Medizinmesse „Medifest“ in Neu Delhi. Die Regierungen von Indien und Marokko zeigten großes Interesse am mobilen MRT. Botschaftsvertreter beider Länder trafen sich am 28.10.2007 zu weiteren Gesprächen mit den Unternehmen im Innovationspark Wuhlheide, dem Firmensitz der Diaglobal GmbH.
Weitere Interessenten kommen aus Italien, USA und England, wo die mobile Diagnose-Einheit seit einem halben Jahr im Einsatz ist.
Da der mobile MRT in Kombination mit dem Präsenzlabor der Diaglobal einzigartig ist, haben sich beide Unternehmen für den kommenden Innovationspreis beworben.
Diaglobal GmbH
Köpenicker Str. 325 (Innovationspark Wuhlheide)
12555 Berlin
Tel. 030-6576-2597
www.diaglobal.de

Die mobile Diagnostik-Einheit ist zu ordern unter:
Shiva Medicare GmbH
Straßmannstraße 44
10249 Berlin
Tel. 030-921-28323
www.shivamed.de
   
     

 
6. Internationales Go-Turnier in Köpenick
Das bestdotierte Go-Turnier Europas findet im Innovationspark Wuhlheide statt.

Vom 16. – 18. November findet unter dem Titel „Go to Innovation“ das 6. Internationale Go-Turnier im Innovationspark Wuhlheide statt (http://inno.spiel-go.de/). Dank einer Vielzahl lokaler Sponsoren sowie dem Berliner Sponsor GASAG und ist das Turnier in der Wuhlheide das bestdotierte Go-Turnier Europas und zieht regelmäßig Spitzenspieler aus Europa und Asien an. Der Sieger kann sich über 1.000 Euro freuen. Die Veranstalter, unterstützt vom Go-Verband Berlin und die fm-one Management GmbH, rechnen auch in diesem Jahr mit einem sehr gut besetzten Teilnehmerfeld.

Go oder Baduk, wie es in Korea heißt, gilt als das älteste Brettspiel der Welt. Die Regeln sind einfach, die möglichen Spielkombinationen nahezu unendlich. In Japan, Korea und China, dem Ursprungsland des Go, genießt das Strategiespiel einen ausgesprochen hohen Stellenwert. Es gibt in diesen Ländern Unternehmen, die für ihre Mitarbeiter eigens Go-Lehrer anstellen, um deren strategischen Fähigkeiten, Konzentrationsfähigkeit und sozialen Kompetenzen zu schulen.

Das Turnier in der Wuhlheide ist trotz internationaler Spitzenbesetzung ein offenes Turnier, an dem sich bereits in den vergangenen Jahren viele Liebhaber des asiatischen Brettspiels beteiligten. Neben dem hohen Siegpreis, winken auch den anderen Beteiligten bis in die hinteren Ränge noch attraktive Geld- und Sachpreise. So geht meistens keiner der angetretenen Go-Spieler leer aus. Für Freibier vom Fass sorgt das Bistro am Samstag.

Um angehende und fortgeschrittenen Go-Schüler auf das Turnier vorzubereiten, richtet der Go Verband Berlin regelmäßige Übungszeiten, jeden Dienstag ab 18:00 Uhr in der „Villa Offensiv“ in Schöneweide aus. Turnieranmeldung und weitere Informationen unter www.ipw-berlin.de.

Kontakt:
Dr.-Ing. Martin Sattelkau
Mahonienweg 33
12437 Berlin
Tel.: 0177 303 45 66
e-mail: kontakt@msattelkau.de
 

 


 
Innovativer Mittelstand bündelt Kräfte und will sich mehr Gehör verschaffen
Erfolgreiche Technologie-Unternehmen und Technologieagenturen warnen: „Lage ist dramatisch“ Forderungskatalog "Wuhlheider Erklärung" vorgelegt

Vertreter der größten Verbände für kleine und mittlere technologie- und wissensbasierte Unternehmen Deutschlands unterzeichneten heute die "Wuhlheider Erklärung". Sie melden sich mahnend zu Wort und geben Besorgnis Ausdruck, dass der innovative Mittelstand in Deutschland einen erheblichen Wettbewerbsnachteil erleidet. Fördermittel dürfen nicht vorrangig an die Großindustrie und öffentlich finanzierte Forschungseinrichtungen vergeben werden. Dadurch wird der Wettbewerb innerhalb Deutschlands verzerrt. Der Vorsitzende des Verbandes innovativer Unternehmen Professor Hilmar Fuchs sagt dazu: "Kleine und mittlere Technologieunternehmen erleiden erhebliche personelle und finanzielle Nachteile, obwohl die echten Innovationen gerade aus dem Mittelstand kommen." Die Spitzenvertreter des Mittelstands fordern weiterhin eine noch stärkere gesellschaftliche Wahrnehmung ihrer Potentiale sowie in der staatlichen Förderung eine entsprechende Gleichstellung mit der Großindustrie und den Großforschungseinrichtungen.

Die Unterzeichner: Vertreter und Multiplikatoren erfolgreicher Unternehmen
Die Unterzeichner dieses Forderungskataloges weisen ausdrücklich darauf hin, dass hier keine Bittsteller auf den Plan treten. Vielmehr versammelten sich rund 50 Vertreter der erfolgreichsten Unternehmen Deutschlands. Der unternehmerische Erfolg wurde bislang auch gegen den anhaltenden Trend, nämlich der überproportionalen Förderung von Großunternehmen und Großforschungseinrichtungen erzielt. Der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Technologie- und Innovationsberatungs-Organisationen Deutschlands e.V. (VITO) Prof. Dr. Klaus-Peter Schulze erläutert dazu: "Wenn in Deutschland Innovationen marktreif gemacht werden, dann steht der Mittelstand ganz vorn. Der Mittelstand produziert nicht nur Wissen und Güter, es schafft auch Arbeitsplätze - mehr als die Großindustrie. Daher muss endlich mit der Vorstellung Schluß gemacht werden, dass Förderung von Forschung und Entwicklung konsumtive Ausgaben sind – es sind Investitionen in die Zukunft".

Die „Wuhlheider Erklärung"
Die Spitzenvertreter der Mittelstandsverbände wollen mit der Bundesregierung in einen Dialog treten. Sie fordern diese in ihrer "Wuhlheider Erklärung" zu einer Aufwertung des deutschen Mittelstandes auf. Die Hauptforderungen des Zehn-Punkte-Programms lauten:

  • Gleichberechtigung kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Zuwendung von Forschungs- und Innovationsgeldern
  • Für alle am Industrieforschungsmarkt agierenden Unternehmen müssen die Gründsätze eines gleichberechtigten Wettbewerbs gelten. Dies muss sich auch in der Vergabe der Fördermittel wiederspiegeln.
  • Aufheben der strikten Trennung zwischen Grundlagen- und Industrieforschung
  • Geforscht wird heute sowohl in Unternehmen wie in Instituten. Die unterschiedlichen Elemente der Forschung treten heute in allen Forschungseinrichtungen und forschenden Unternehmen auf.
  • Förderpolitik muss die Potentiale der strukturschwachen Regionen wirklich fördern.
  • Damit wird vorhandenes Wissen für das Schaffen neuer Arbeitsplätze genutzt. Dieses gilt insbesondere für Ostdeutschland. Hier werden – wie der Präsident des Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren Dr. Bertram Dressel betont – „bislang mehr Mittel in die Grundlagenforschung geleitet. Der Aufbau der Industrieforschung wurde hingegen vernachlässigt.“
  • Wissensbasierte Unternehmensgründungen stärker unterstützen
  • Politik und Interessenvertreter müssen gemeinsame Maßnahmen in Angriff nehmen. Diese beginnen bei der Motivation zur Ausgründung gehen über moderne Finanzierungsformen bis hin zum Abbau von Markteintrittsbarrieren. Um an vergleichbares internationales Niveau anzuknüpfen sind in Deutschland 700.000 Unternehmensgründungen notwendig – wie der Präsident des Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren Dr. Bertram Dressel betont – „erfolgen Sie im Technologiebereich ist der Arbeitsplatzeffekt besonders hoch.“

Kein zuverlässiger Planungshorizont
Teilnehmer des Zweiten Kolloquiums im Berliner Innovationspark Wuhlheide, (IPW) indessen Verlauf die Wuhlheider Erklärung unterzeichnet wurde, monierten die mangelnde Planungssicherheit für KMU. "Bislang haben kleine und mittlere Unternehmen keinen zuverlässigen Planungshorizont", sagt Dr. Herbert Berteit, Vorsitzender des Beckmann-Instituts für Kooperationsentwicklung KMU. Dem Wirtschaftswissenschaftler zufolge haben Haushaltssperren und vorläufige Haushaltsführung Innovationen und Verfahrensentwicklungen bereits erheblich behindert.

Vor allem in Ostdeutschland ist die Situation dramatisch.
Den Ausführungen der Kolloquiumsteilnehmer zufolge ist die unternehmerische Basis der technologieorientierten KMU in Ostdeutschland besonders dünn. Daher sei deren Wettbewerbsfähigkeit gefährdet. So seien die FuE-Potenziale in Gesamtdeutschland von 2001 bis 2003 um mehr als drei Prozent gesunken. In den Neuen Ländern betrug der Rückgang 18 Prozent, in den Altbundesländern hingegen lediglich ein Prozent.

Geteiltes Lob
Die Bedenken der innovativen Manager und Forscher gelten nicht der gesamten Politik der Bundesregierung. Ausdrücklich lobten die Kolloquiumsteilnehmer das Engagement von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie habe sich mehrfach für die Stärkung von kleinen und mittleren Unternehmen ausgesprochen. Zufrieden zeigte sich unter anderem der Leiter des IPW, Professor Dietrich Reiblich mit dem eingeschlagenen Weg des Bundeswirtschaftsministers. Doch sieht Reiblich vor allem in der Politik des BMBF einen besorgniserregenden Trend zum "immer weiter so". "Weiter geht es so nicht mehr, - auch das BMBF muss verstärkt den innovativen Mittelstand fördern sonst sägen wir an dem Ast, auf dem wir sitzen", sagt er in Richtung der Bundesbildungsminsterin.

Die Unterzeichner der Wuhlheider Erklärung:

  • Dr. Bertram Dressel, Präsident des ADT - Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e. V.
  • Prof. Dr.-Ing. Hilmar Fuchs, Vorsitzender des Verband Innovativer Unternehmen e.V., Chemnitz
  • Prof. Dr. Klaus-Peter Schulze, Vorsitzender des Verband der Innovations- und Technologieberatungs-Organisationen Deutschlands e.V. (VITO)
  • Prof. Dr. Dietrich Reiblich, Geschäftsführer der Innovationspark Wuhlheide Managementgesellschaft mbH
  • Dr. Herbert Berteit, Vorsitzender des Beckmann Institut für Kooperationsentw. KMU e.V.


Kontakt:
Presseanfragen Sie bitte an:
Dr. Bertram Dressel
Präsident,
ADT-Bundesverband der Deutschen Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e.V.
Rudower Chaussee 29
12489 Berlin-Adlershof
Telefon: 0351 8718665
Telefax: 0351 8718734
http://www.innovationszentren.de

Dr. Herbert Berteit
Tel. 030/ 28 38 95 90
Handy 0172/ 32 22 250
Mail: berteit@soestra.de
 
Wuhlheider Erklärung   download unterzeichnete "Wuhlheider Erklärung" .pdf
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Verbände der Wuhlheider Erklärung   Verbandsvorstände bei der Unterzeichnung der "Wuhlheider Erklärung" Prof. Dr. Schulze (VITO e.V., l) und Dr. B. Dressel (ADT e.V., r.) mit Prof. Dr. Reiblich (m)
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Existenzgründer- und Jobforum 2007
am 28. 03. 2007 im Innovationspark Wuhlheide

Selbständigkeit – selbst bestimmtes Arbeiten und Leben ist ein lohnendes Ziel: mit Freude an eigenen Ideen arbeiten, andere dafür begeistern und ihnen neue Arbeit geben – das erreichen über achtzig Prozent aller Existenzgründer in den ersten drei Jahren. Menschen aller Altersgruppen mit den verschiedensten Bildungsvoraussetzungen und Erfahrungshintergründen gehen erfolgreich diesen Weg und werden unabhängig. Der Gründerzuschuss der Bundesagentur für Arbeit und das Einstiegsgeld der Jobcenter begünstigen für Empfänger von Arbeitslosengeld I und II den Start ins eigene Untenehmen. Weitere finanzielle Angebote der Arbeitsagenturen und des Bundeswirtschaftsministeriums, aber auch zinsgünstige Kredite der Banken erleichtern diesen Schritt.

Der Schritt von der Arbeitslosigkeit in die Selbständigkeit bleibt allerdings für viele ein Wagnis und wirft ein Menge Fragen auf. Antworten gibt eine Jobbörse, bei der der die Arbeitsagentur und Personalberater zudem neue und interessante Stellen anbieten. Das Existenzgründer- und Jobforum 2007 lädt Gründungswillige und Jobsuchende zum Erfahrungsaustausch, zu Diskussionen und Beratungen ein. Rechtsanwälte, Steuerberater, Unternehmensberater sowie Arbeitsvermittler und Trainer stellen sich in Vorträgen und Beratergruppen den Problemen und gehen auch auf individuelle Belange ein. Beratungs-, Schulungs- und Stellenvermittlungsangebote stehen bereit, um den Weg zur künftigen Existenz zu weisen. Das Existenzgründer- und Jobforum 2007 ist eine Veranstaltung der bezirklichen Wirtschaftsförderung, dem Innovationspark Wuhlheide und der Fa.Taurus Unternehmenskonzepte.
Veranstaltungsort:

Innovationspark Wuhlheide
Köpenicker Str. 325
12555 Berlin
Gewerbezentrum Hauptgebäude (Haus 40)
Programm: 10.00 – 18.00 Uhr, Infos unter www.ipw-berlin.de, Aktuelles
Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick, Tel.: 6172 3321
 

 


 
Go-Profis treffen sich in Köpenick

Das bestdotierte Go-Turnier Deutschlands findet im Innovationspark Wuhlheide statt

Vom 18. – 20. 11. findet unter dem Titel „Go to Innovation“ das 2. internationale Go-Turnier im Innovationspark Wuhlheide statt. Es ist das am besten dotierte Turnier in Deutschland und zog im vergangenen Jahr bereits Spitzenspieler aus ganz Europa an. Mit Cho SeokBin und Hwang InSeong haben zwei der stärksten gegenwärtig in Europa lebenden Spieler ihre Teilnahme zugesagt. Damit verspricht das diesjährige Turnier ein ganz besonderes Ereignis für alle Interessierten zu werden.

Go oder Baduk, wie es in Korea heißt, gilt als das älteste Brettspiel der Welt. Die Regeln sind einfach, die möglichen Spielkombinationen nahezu unendlich. Das Spiel übt eine Faszination aus, sagen Kenner, der man sich auf Dauer nicht entziehen kann. In Japan, Korea und China, dem Ursprungsland des Go, genießt das Strategiespiel einen ausgesprochen hohen Stellenwert. Es gibt in diesen Ländern Unternehmen, die für ihre Mitarbeiter eigens Go-Lehrer anstellen, um ihre strategischen Fähigkeiten, Konzentrationsfähigkeit und ihre soziale Kompetenz zu schulen.

Das Turnier in der Wuhlheide ist nicht zuletzt ein offenes Turnier, an dem alle Liebhaber des Spiels und alle Interessierten mitmachen können. Im vergangenen Jahr nahmen Kinder, Jugendliche und ganze Familien an den Spielen teil. Neben den offiziellen Preisgeldern, die zumeist den Profis vorbehalten sind, winken den Teilnehmern zahlreiche attraktive Sachpreise. Um angehende und fortgeschrittene Go-Schüler auf das Turnier vorzubereiten, organisiert der Go Verband Berlin (www.govb.de) viele
Spielabende, Seminare, Unterricht und kleinere Turniere, u.a. auch in der „Villa Offensiv“ in Schöneweide. Turnieranmeldung und weitere Informationen unter www.ipw-berlin.de.

Kontakt:

Dr.-Ing. Martin Sattelkau
Mahonienweg 33
12437 Berlin
Tel.: 0177 303 45 66
e-mail: kontakt@msattelkau.de

Weitere Informationen:

Ausrichter von „Go to Innovation“ ist der Berliner Go-Verband und die fm-one Management Services GmbH für den Innovationspark Wuhlheide. Der Innovationspark Wuhlheide ist einer der führenden Technologie- und Gründerzentren im Süd-Ost-Berliner Raum. Auf 32 Hektar Gesamtfläche sind derzeit rund 130 Unternehmen tätig.

Innovationspark Wuhlheide: www.ipw-berlin.de

Go Verband Berlin e.V.: www.govb.de

Die beiden koreanischen Spitzenspieler Hwang InSeong und Cho SeokBin haben bereits für das Turnier gemeldet.

Hwang InSeong ist 23 Jahre jung und war von 1996 bis 2001 HanKuk Kiwon Wonsaeng (Profischüler, der japanische Begriff wäre Insei). InSeong hat viel Erfahrung als Go-Lehrer und Kommentator, z.B. war er in den Fernsehkanälen Baduk TV und Sky Baduk TV ab 2002 mehr als 120 Mal als Kommentator zu sehen.

Hwang InSeong ist ein sehr erfolgreicher Badukspieler in Korea (z.B. Sieger im 3rd Asia Baduk Championship 2002, Zweiter im Cyber Amateur Kuksu Title Match 2001, Zweiter im University Paewang Title Match 2002, Vierter im Samsung Amateur Championship 2004 u.a.).

Cho Seok Bin (7D), ein Student an der Myongji-Universität, unterrichtet Go in Hamburg. Er hat in der stärksten Go-Schule der Welt ab seinem 9. Lebensjahr gelernt. Seit einigen Jahren konzentriert er sich auf das Go-Lehren. Cho SeokBin ist 2004 mit dem koreanischen Team Studenten-Mannschaftsweltmeister geworden - u.a. durch einen Sieg gegen ein chinesisches Profi-Team.
 
Go-Turnier Deutschland   GO

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Go to Innovation  

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5. Internationales Go-Turnier in Köpenick
Das bestdotierte Go-Turnier Europas findet im Innovationspark Wuhlheide statt.
Vom 16. – 18. März. findet unter dem Titel „Go to Innovation“ das 5. Internationale Go-Turnier im Innovationspark Wuhlheide statt (http://inno.spiel-go.de/). Dank lokaler Sponsoren - wie der F&V
Vermögensverwaltung und dem Mobilen Pflegedienst von Joachim Born - ist das Turnier in der Wuhlheide das bestdotierte Go-Turnier Europas und zieht regelmäßig Spitzenspieler aus Europa und Asien an. Der Sieger kann sich über 1.000 Euro freuen. Die Veranstalter, unterstützt vom Go-Verband Berlin und die fm-one Management GmbH, rechnen auch in diesem Jahr mit einem sehr gut
besetzten Teilnehmerfeld. Go oder Baduk, wie es in Korea heißt, gilt als das älteste Brettspiel der Welt. Die Regeln sind einfach, die möglichen Spielkombinationen nahezu unendlich. In Japan, Korea und China, dem Ursprungsland des Go, genießt das Strategiespiel einen ausgesprochen hohen
Stellenwert. Es gibt in diesen Ländern Unternehmen, die für ihre Mitarbeiter eigens Go-Lehrer anstellen, um deren strategischen Fähigkeiten, Konzentrationsfähigkeit und sozialen Kompetenzen zu schulen.
Das Turnier in der Wuhlheide ist trotz internationaler Spitzenbesetzung ein offenes Turnier, an dem sich bereits in den vergangenen Jahren viele Liebhaber des asiatischen Brettspiels beteiligten. Neben dem hohen Siegpreis von 1.000 Euro, winken auch den anderen Beteiligten bis in die hinteren Ränge noch attraktive Geld- und Sachpreise. So geht meistens keiner der angetretenen Go-Spieler leer aus. Um angehende und fortgeschrittenen Go-Schüler auf das Turnier vorzubereiten, richtet der Go Verband Berlin regelmäßige Übungszeiten, jeden Dienstag ab 18:00 Uhr in der „Villa Offensiv“ in Schöneweide aus.

Turnieranmeldung und weitere Informationen unter
www.ipw-berlin.de.

Kontakt:
Dr.-Ing. Martin Sattelkau
Mahonienweg 33
2 von 2
12437 Berlin
Tel.: 0177 303 45 66

e-mail: kontakt@msattelkau.de

Weitere Informationen:
Ausrichter von „Go to Innovation“ ist die fm-one Management Services GmbH für den Innovationspark Wuhlheide. Der Innovationspark Wuhlheide ist einer der führenden Technologie- und
Gründerzentren im Süd-Ost-Berliner Raum. Auf 32 Hektar Gesamtfläche sind derzeit rund 140 Unternehmen tätig. Der Berliner Go-Verband unterstützt aktiv die Veranstaltung. Innovationspark Wuhlheide: www.ipw-berlin.de
Go Verband Berlin e.V.: www.govb.de
Turnierinformationen: http://inno.spiel-go.de/index.de.html
   

 
Laborgebäude im Innovationspark Wuhlheide eröffnet (18. Jan 2005)

Berlin: Im Innovationspark Wuhlheide (IPW) sind am Dienstag zwei neue Gebäude für Technologieunternehmen ihrer Bestimmung übergeben worden. Im Rahmen eines „Tags der offenen Tür“ eröffnete der Bürgermeister des Bezirks Treptow-Köpenick, Dr. Ulbricht, den fertig gestellten Laborkomplex gemeinsam mit zahlreichen Interessenten und Gästen. Ab sofort stehen damit technologieorientierten Unternehmen im Innovationspark attraktive Labore und multifunktionale Gewerbemietflächen zur Verfügung.

Völlig neu errichtet wurde ein Laborgebäude mit einem Kostenvolumen von 7,2 Millionen Euro, das auf die technischen und Sicherheits-Anforderungen von Biotechnologie-Unternehmen zugeschnitten ist. Das Gebäude besteht aus elf in sich geschlossen funktionierende Arbeitseinheiten mit Labor-, Büro-, technischen Nebenräumen sowie Sanitär- und Aufenthaltssräumen. Jede diese Einheiten bietet mit einer Gesamtnutzfläche von ca. 235 qm etwa 90 qm reine Laborfläche.

Für weitere 7,2 Millionen Euro wurde das Mehrzweckgebäude Haus 11 mit 2.800 qm Bürofläche unmittelbar am Nordeingang des IPW komplett modernisiert. Die Finanzmittel für beide Projekte wurden über die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GA-Mittel) bereit gestellt. Zusätzlich steht den Mietern die Infrastruktur des Innovationsparks wie Telekommunikation, Datenverkehr, Konferenzräume, gastronomische Einrichtungen sowie vielseitige Dienstleistungen zu Verfügung.

Der Innovationspark Wuhlheide ist einer der führenden Technologie- und Gründerzentren im Süd-Ost-Raum Berlins. Auf 32ha Gesamtfläche sind derzeit 130 Unternehmen verschiedener Branchen beheimatet, die über stabile Netzwerke der Kooperation und des Know-How-Transfers verfügen.
Der Campus für technologieorientierte Unternehmen bietet neben rund
55 000 m² Gewerbemietflächen auch ein breites Spektrum an Dienstleistungen im Bereich Service und Managementunterstützung an.

Entstanden ist der Innovationspark Wuhlheide als erstes Technologie- und Gründerzentrum der neuen Bundesländer im Jahre 1990 und als ein Revitalisierungsprojekt des Bezirkes Treptow / Köpenick. Das ehemalige Gelände des Ministeriums für Forschung und Entwicklung der DDR hat seither eine beeindruckende Entwicklung genommen und bietet heute auch einen Rahmen für Investitionen in einen Unternehmensstandort im Eigentum, eingebettet in die komplette Infrastruktur eines Gewerbegebietes.


Weiter Informationen:
Carola Reiblich,
Leiterin Marketing / Pressearbeit
IPW Gebäude 11
Tel. 030 65 76 22 02
Fax: 030 65 76 22 40
eMail: c.reiblich@fm-one.com
 
Laborgebäude im Innovationspark Wuhlheide   Laborgebäude
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